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Die Weidehaltung mit saftigen Gräsern bedingt eine langsame Mast, was ein sehr hohes Saftmögeverhalten beim Braten bewirkt. Die Tiere weisen eine sehr dünne Fettschicht auf, welche beim Braten ständig Saft und Geschmack an die Fleischfasern abgibt. Bei der qualitätsvollen Weidemast dauert es ca. 26 Wochen bis die Gans fertig gemästet ist, hingegen bei einer Schnellmastgans erreichen die Tiere nach ca. 9 Wochen das Schlachtgewicht.
Von einer 4 kg schweren Weidegans bleiben nach dem Braten etwa 3,2 kg Festtagsbraten übrig, bei einer billigen Tiefkühlmastgans jedoch nur 2,4 kg Fleisch.Haltung der Weidegänse: Nach einer behutsamen Aufzucht anfangs unter einem Wärmeschirm dürfen die Tiere nach ca. 6 – 8 Wochen auf die grüne Weide. Dann sind sie voll befiedert und widerstands-fähig gegen schlechtes Wetter. Bis November bleiben die Weidegänse tagsüber im Freien und werden dann mit ca. 4 kg geschlachtet.. Das Weidegansfleisch ist dunkler und fettärmer und läßt sich vielfältig in der Küche verarbeiten.
22.08.2006, Lebensministerium III/4



