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Sujet - Steirisches Teichland-Karpfen - ein Karpfen im Wasser - Logo/GENUSS REGION ÖSTERREICH
Foto: Lebensministerium/...

Steirisches Teichland - Karpfen

Die Region „Steirisches Teichland“ ist in drei Kerngebiete unterteilt, welche sich von Deutschlandsberg im Westen der Steiermark bis nach Hartberg im Osten erstrecken. Die meisten Gewässer liegen in der Gemeinde Unterbergla im Bezirk Deutschlandsberg. Hier sind die Weiherketten
in die Täler zwischen den Hügeln eingebettet: Es waren die Bauern, die es verstanden, die natürlichen Gegebenheiten geschickt zu nutzen und lang gestreckte Teichanlagen in die Täler ihrer hügeligen
Heimat bauten. Dadurch ist ein landschaftliches Juwel entstanden, das noch kaum entdeckt ist. Im Steirischen Teichland werden Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen, Zeilenkarpfen oder Lederkarpfen
gezüchtet. Die Urform des Karpfens ist der so genannte Wildkarpfen, dessen Artname „Carpio“ vermutlich
aus dem Alpengebiet stammt und wahrscheinlich keltischen Ursprungs ist. Das Markenzeichen der
Karpfen ist die goldgelbe Färbung, die sie besonders prächtig aussehen lässt.
Zwei Sommer dauert es, bis der Karpfen eine speisefähige Größe erreicht und als grätenfreies Filet auf
den Markt kommt. Seine Nahrung ist vorwiegend natürlich – er wird nur von den Fischern der Region
zusätzlich mit Gerste gefüttert. Wichtig für den Geschmack ist vor allem die gute Wasserqualität. Die
steirischen Teichwirte sind große Kenner der natürlichen Wasserkreisläufe und wissen, diese zu nutzen.
So wachsen im Steirischen Teichland Jahr für Jahr etwa 450 Tonnen Karpfen heran, die von den heimischen Gastronomen kreativ zubereitet werden.

Informationen bei: Marie-Theres Holler, Teichwirteverband Steiermark, Schulgasse 28, A-8530 Deutschlandsberg,
0699 17 88 88 17, www.steirischesteichland.at, teichwirteverband@lk-stmk.at

24.07.2008, Lebensministerium III/4