Kittseer Marille
In der Kittseer Ortschronik wird erstmals im Jahre 1924 das großflächige Auspflanzen von Marillenbäumen erwähnt. Diese Bäume gediehen durch die örtlichen klimatischen Verhältnisse besonders gut und brachten Früchte mit herrlichem Aroma.Heute stehen auf ca. 180 Parzellen rund 30.000 Marillenbäume, die jährlich etwa 700.000 kg Kittseer Qualitätsmarillen tragen.
Das außergewöhnlich fruchtige Aroma verdanken die Kittseer Marillen dem pannonischen Klima mit sehr heißen Sommern und der besonderen Bodenbeschaffenheit. Die Hauptsorte „Ungarische Beste“ ist bei unseren zufriedenen Kunden seit vielen Jahren bekannt und beliebt, da sie sich neben dem Frischgenuss am besten für Marmeladen und auch hervorragend zum Schnapsbrennen eignet.
Daneben werden die schmackhaften und gesunden Früchte unserer Region zu Mehlspeisen wie Marillenknödeln, Kuchen und Strudeln verarbeitet. In letzter Zeit setzt sich auch die Herstellung von Marillennektar verstärkt durch. Dieser eignet sich besonders zum Mischen mit Mineralwasser oder Sekt. Ebenso wird als neues Produkt Marillenessig hergestellt.
Die vollreifen Früchte werden von den Landwirten täglich frisch geerntet und ab Hof sowie in zwei Verkaufsständen im Ort vermarktet. In diesen können neben den aromatischen Früchten auch Verarbeitungsprodukte – alle hausgemacht – gekauft werden. Besonders begehrt sind die Destillate der Marillenbauern, welche sich durch Natürlichkeit und feinem Aroma auszeichnen.
Neben der bekanntesten Sorte „Ungarische Beste“ werden in letzter Zeit auch neue Sorten ausgepflanzt, welche sich durch längere Haltbarkeit und Transportfähigkeit auszeichnen. Sie sind vor allem für die Vermarktung über den Handel gedacht.
Informationen bei:
Franz Krich, A- 2421 Kittsee, Tel.: 02143/3148
E-Mail: krich@aon.at
www.kittseer-marille.at
25.07.2008, Lebensministerium III/4


