Produkt
Der Name Schlierbach wird in Österreich immer wieder mit einer besonderen Spezialität in Verbindung gebracht, dem „Schlierbacher Käse“. (siehe Genussregion „Schlierbacher Käse“ !)Darüber hinaus hat der Ort Schlierbach aber vor allem auch in der österreichischen Geflügelwirtschaft eine sehr große Bedeutung.
Egal ob das Schlierbacher Biowildhendl, die Traunviertler Weidegans, die Bioeier der Geflügel GmbH. Schlierbach, der Schlierbacher Biotruthahn oder die Kremstaler Freilandpute, Schlierbach hat viele Spezialitäten in diesem Bereich anzubieten.
Das Leitprodukt der Schlierbacher Geflügelbranche, das Biowildhendl, wurde vor über 20 Jahren hier entdeckt und wird heute bereits in einer Menge von fast 1 Mio. Stück auf Biobasis in ganz Österreich erzeugt.
Die Traunviertler Weidegans ist die größte Gruppe des Erzeugerringes „Österreichische Weidegans“, der ebenfalls von Schlierbach aus betreut wird.
Die Bioeier der Geflügel GmbH. Schlierbach sind mittlerweile Marktführer in Österreich und eine kleine Gruppe von Truthahnerzeugern beschäftigt sich mit dem Thema Biotruthahn.
Schlierbacher Biowildhendl
Schlierbacher Biowildhendl
| Der Name „Wildhendl“ wurde von den Schlierbacher Geflügelbauern eingeführt. Das Wildhendl hat nichts mit Wildgeflügel zu tun, auf Grund der dunklen Fleischfarbe (wildähnlich) wurde dem Hendl aber dieser Name gegeben. |
Es ist dunkler als das Fleisch von herkömmlichen Masthühnern, zart und aromatisch und hat einen typischen Eigengeschmack.
Ein geringerer Bratverlust auf Grund der vielen Bewegung und der speziellen Fütterung wurde ebenfalls festgestellt.
Das Wildhendl ist sowohl regional als auch im Handel und in Biofachgeschäften in ganz Österreich erhältlich.
Traunviertler Weidegans
| Weidegänse werden, wie der Name schon sagt, auf der Weide gehalten und sie ernähren sich hauptsächlich vom Gras. Nach der Aufzucht im Stall (ca. 6 Wochen) kommen sie auf die Weide und bleiben dort bis zur Schlachtung zu Martini. Insgesamt werden Weidegänse ca. ein halbes Jahr lang gehalten. Neben dem saftigen Gras erhalten die Tiere auch kleine Mengen an zumeist hofeigenem Getreide zugefüttert. |
Durch die Grasfütterung und die Bewegung im Auslauf ist das Fleisch der Weidegans von ganz besonderer Qualität.
Weidegänse sind fettärmer als intensiv gemästete Martinigänse aus dem Ausland, haben einen geringeren Wassergehalt, was wiederum den Bratverlust verringert.
Bei einem Versuch zwischen einer heimischen Weidegans und einer ausländischen Intensivmastgans mit jeweils 4 kg bratfertigem Gewicht, blieben bei der Intensivmastgans nach dem Braten nur 2,4 kg übrig, bei der Weidegans jedoch 3,2 kg.
Das Fleisch der Weidegans ist dunkler, kurzfasriger, aromatisch und hat einen typischen Eigengeschmack.
In der Regel haben die Gänse ein bratfertiges Gewicht von ca. 3.5 bis 4 kg.
Weidegänse gibt es nicht nur in der Region rund um Schlierbach, sondern über dass Qualitätslevel „Österreichische Weidegans“ in vielen Gegenden unseres Landes.
So wurden z.B. auch bereits die „Mühlviertler Alm Weidegans“ und die „Südburgenländische Weidegans“ als Genussregion Österreichs ausgezeichnet.
Neben dem hervorragenden Festtagsbraten werden aber auch die Daunen der Tiere zu hochwertigen Decken und Polstern verarbeitet und verschönern uns somit den Schlaf.
www.weidegans.at
Schlierbacher Biotruthahn
Eine kleine Gruppe von Biobauern hat sich zusammengetan, um den Schlierbacher Biotruthahn zu erzeugen. Verarbeitet und vermarktet wird er dabei von der Metzgerei Schröcker in Schlierbach.
Im Stall gehalten, haben die Tiere aber ab der 8. Lebenswoche immer die Möglichkeit, einen überdachten Schlechtwetterauslauf oder die Weide zu nutzen.
Gefüttert wird der Biotruthahn mit ausgewählten Biofuttermitteln.
Er wächst langsamer als herkömmliche Truthühner und unterscheidet sich somit auch in der Fleischqualität.
Das Truthahnfleisch (oft auch als Pute bezeichnet) ist sehr vielseitig verwendbar…
* Das Bruststück und das Filet sind sicherlich die beliebtesten Teile des Truthahns. Sie eignen sich als Schnitzel, Roulade, fürs Fondue, zum Braten oder als Steaks.
* Die Flügerl eignen sich bestens zum Braten, Grillen, Frittieren oder für Suppen.
* Die Ober- und Unterkeule haben ein dunkleres, sehr aromatisches Fleisch. Sie eignen sich für Rollbraten, zum Grillen, als Faschiertes, für Rostbraten oder als Gulasch.
In seiner Vielseitigkeit ist der Biotruthahn dadurch unschlagbar!
Kremstaler Freilandpute
Am Betrieb Holzinger Günter und Sandra (vulgo Haslinger) werden Freilandputen erzeugt. Die Putenspezialitäten sind ab Hof sowie in regionalen Geschäften und Gastronomiebetrieben erhältlich.
Bioeier Geflügel GmbH. Schlierbach
Die Geflügel GmbH. Schlierbach beschäftigt sich bereits seit Anfang der 90er Jahre mit der Bioeierproduktion. Anfangs eine kleine Marktnische, sind die Bioeier heute nicht mehr aus den Regalen des Lebensmittelhandels wegzudenken.
Biolegehennen sind ca. 1 Jahr am Bauernhof und werden in einem modernen, artgerechten Stall gehalten.
Sie können scharren, haben ein eingestreutes Legenest und Sitzstangen zum übernachten. Im Stall ist es durch das Tageslicht angenehm hell.
Die Besatzdichte ist mit 6 Tieren / m² Stallfläche deutlich geringer als in der konventionellen Hühnerhaltung Die Tiere haben jederzeit die Möglichkeit, in den Auslauf zu gehen.
Bei Schlechtwetter nutzen sie den überdachten Vorplatz, welcher direkt im Anschluss an das Stallgebäude vorhanden ist.
Auf der Weide stehen pro Tier 10 m² Auslauffläche zur Verfügung.
Die Fütterung der Tiere erfolgt nach den Grundsätzen des biologischen Landbaues, d.h. die verwendeten Futtermittel wurden ohne chemischen Dünger und ohne Pflanzenschutzmittel erzeugt.
Die Geflügel GmbH. Schlierbach ist mit ca. 38 Millionen Bioeiern pro Jahr die größte Erzeugergemeinschaft in Österreich.
Die Bioeier sind in allen gängigen Lebensmittelgeschäften, im Feinkosthandel und ab Hof bei den Betrieben erhältlich.
www.gefluegelgmbh-schlierbach.at
www.bioeier.at
www.eiermacher.at
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Schlierbacher Geflügel (PDF 148,39 kB )
31.01.2012,




