Rezepte
Innviertler Knöderl
(ca. 40 - 50 Stück) ca. 10 Portionen.
1 kg gewürztes Haus-oder Bauernbrot entrindet und geschnitten
1,5 kg griffiges Mehl
1 kg Surspeck (gewaschen und gut gekühlt)
ev. vom Metzger schon vorgeschnitten
1 Ei
ca.0,3l Wasser
2-3 EL Öl
2 Tl Kümmel gemahlen (im Falle, daß Brot nicht genug gewürzt ist)
gehackte Petersilie oder/und Schnittlauch(Menge je nach Geschmack)
Pfeffer
Paprika
Salz ist nicht nötig, da der Speck ja schon gesalzen ist
* Entrindetes geschnittenes Brot in etwas heißem Wasser im Topf
einweichen, sodaß es leicht durchfeuchtet ist.
Ca. 10 min stehen lassen.
* Dann mit den Händen und etwas Mehl abreiben und auf Küchenbrett mit Mehl zu
Teig kneten.Öl und Ei dazugeben bis Teig geschmeidig ist.Ev. Salz und Brot-Gewürze dazu.
Wenn Sie einen Knethaken bei Ihrer Küchenmaschine haben, geht das alles im Handumdrehen.
* 3-4 Std.rasten lassen.Das ist das Wichtigste, damit Teig genügend dünn gezogen werden kann,
ohne Löcher zu bekommen
* Inzwischen aus ganz kleinwürflig geschnittenem Sur- Speck(ev. gleich beim
Metzger so bestellen), Schnittlauch, Petersilie (je nach Geschmack), Pfeffer
und Prise Paprika kleineKugerl formen (ca. 2-3 cm ) .
Einkühlen bzw. kurz einfrieren.
* Die Hände in Wasser tauchen und Teig pro Knöderl mit Fingern ganz dünn ausziehen.
Surspeck darauf und das letzte Loch zuschmieren.
Ev. mit kl. Messerl dickeres Stück wo die Knödelhülle oben zusammengelegt wird ,
wegschneiden, damit Teig auch gleichmäßig dünn werden kann.
Eine andere Variante ist :Teigrollen in gleichmäßige Stücke schneiden,
diese flachdrücken, mit Speckkugerl gelegen und formen
* Knöderl in genug wallendes Wasser legen. Nach. ca. 10-15 min, wenn sie aufsteigen,
noch etwas ziehen lassen und entweder klassisch auf Sauerkraut oder
auch auf buntem Sommersalat mit Kräutern und milder Mariade anrichten.
Die "GmischtenKnödel " sind je mit Grammeln, Surspeck oder Brat gefüllt .
Es empfiehlt sich gleich mehr zu machen und einen Teig der Knöderl einzufrieren.
Ebenfalls empfiehlt sich auch einen netten Gesprächspartner zum Drehen einzuladen,
da dies doch ein bißchen Zeit erfordert, aber dann auch schon wieder entspannend ist.
Gutes Gelingen!
Sylvia
| Hotel-Gasthof-Café ZILLNER´S EINKEHR Kurt & Sylvia Zillner Stadtplatz A-4950 Altheim /Geinberg +43 ( 0 ) 7723 / 42 2 69 hotel@zillners-einkehr.at www.zillners-einkehr.at | |
| Das Rezept ist von unseren älteren Bäuerinnen überliefert. Immer wenn altbackenes Brot im Haus was, wurde dieser Knödelteig gemacht. Sehr oft am Montag, wenn vom sonntäglichen Schmaus noch Brot blieb. Daher kam es auch, daß am Montag der sogenannte "Knödeltag" war. Gerade die Wiederentdeckung des alten Wissens über langsam gewachsenes Schweinefleisch und dessen guter Kraft für den Körper, erlaubt es uns, die Knödel ab und zu wieder richtig zu genießen. So ist unser Surspeckknödel eigentlich schon früher zu der Ehrenbezeichnung eines typischen sogenannten "SLOWFOOD -Lebensmittels" gekommen. Das heißt eines Lebensmittels, das langsam, geschützt und mit Liebe entsteht. SOULFOOD ist der Surspeckknödel sowieso. Vorausgesetzt man nimmt sich wirklich Zeit ihn SINNLICH zu genießen. |
27.06.2007,




