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Speckknöderl mit Salat
Foto: Sylvia Zillner

Rezepte

 
Innviertler Knöderl  
 
(ca. 40 - 50 Stück) ca. 10 Portionen. 

1     kg  gewürztes Haus-oder Bauernbrot  entrindet und geschnitten
1,5  kg  griffiges Mehl
1     kg  Surspeck  (gewaschen und gut gekühlt) 
            ev. vom Metzger schon vorgeschnitten
1          Ei
ca.0,3l Wasser
2-3 EL Öl
2    Tl  Kümmel gemahlen (im Falle, daß Brot nicht genug gewürzt ist) 
           gehackte Petersilie oder/und Schnittlauch(Menge je nach Geschmack) 
           Pfeffer 
           Paprika 
           Salz ist nicht nötig, da der Speck ja schon gesalzen ist 

* Entrindetes geschnittenes Brot in etwas heißem Wasser im Topf 
   einweichen, sodaß es leicht durchfeuchtet ist. 
   Ca. 10 min stehen lassen.
* Dann mit den Händen und etwas Mehl abreiben und auf Küchenbrett mit Mehl zu 
   Teig kneten.Öl und Ei dazugeben bis Teig geschmeidig ist.Ev. Salz und Brot-Gewürze dazu. 
   Wenn Sie einen Knethaken bei Ihrer Küchenmaschine haben,  geht das alles im Handumdrehen.
* 3-4 Std.rasten lassen.Das ist das Wichtigste, damit Teig genügend dünn gezogen werden kann, 
   ohne Löcher  zu bekommen
* Inzwischen aus ganz kleinwürflig geschnittenem Sur- Speck(ev. gleich beim 
   Metzger so bestellen), Schnittlauch, Petersilie (je nach Geschmack), Pfeffer 
   und Prise Paprika kleineKugerl formen (ca. 2-3 cm ) . 
   Einkühlen bzw. kurz einfrieren. 

* Die Hände in Wasser tauchen und Teig pro Knöderl mit Fingern ganz dünn ausziehen. 
   Surspeck darauf  und das letzte Loch zuschmieren. 
   Ev. mit kl. Messerl dickeres Stück  wo die  Knödelhülle oben zusammengelegt wird , 
   wegschneiden, damit Teig auch gleichmäßig dünn werden kann. 
   Eine andere Variante ist :Teigrollen in gleichmäßige Stücke  schneiden, 
   diese flachdrücken, mit Speckkugerl gelegen und formen 

* Knöderl in genug wallendes Wasser legen. Nach. ca. 10-15 min, wenn sie aufsteigen, 
   noch etwas ziehen lassen und entweder klassisch auf Sauerkraut oder 
   auch auf buntem Sommersalat mit Kräutern und milder Mariade anrichten. 
   Die "GmischtenKnödel " sind je mit Grammeln, Surspeck oder Brat gefüllt . 
  
 Es empfiehlt sich gleich mehr zu machen und einen Teig der Knöderl einzufrieren. 
 Ebenfalls empfiehlt sich auch einen netten Gesprächspartner zum Drehen einzuladen, 
 da dies doch ein bißchen Zeit erfordert, aber dann auch schon wieder entspannend ist. 

Gutes Gelingen!
Sylvia 

 
Speckknödel mit Sauerkraut
Foto: Sylvia Zillner
 
 Hotel-Gasthof-Café
    ZILLNER´S EINKEHR
      Kurt & Sylvia Zillner
            Stadtplatz
A-4950 Altheim /Geinberg  
  +43 ( 0 ) 7723 / 42 2 69
 hotel@zillners-einkehr.at 
www.zillners-einkehr.at
 
 
 Das Rezept ist von unseren älteren Bäuerinnen überliefert.
Immer wenn altbackenes Brot im Haus was, wurde dieser Knödelteig gemacht.
Sehr oft am Montag, wenn vom sonntäglichen Schmaus noch Brot blieb.
Daher kam es auch, daß am Montag der sogenannte "Knödeltag" war.
Gerade die Wiederentdeckung des alten Wissens über langsam gewachsenes
Schweinefleisch und dessen guter Kraft für den Körper, erlaubt es uns, die
Knödel ab und zu wieder richtig zu genießen.
So ist unser Surspeckknödel eigentlich schon früher  zu der Ehrenbezeichnung eines typischen sogenannten "SLOWFOOD -Lebensmittels" gekommen.
Das heißt eines Lebensmittels, das langsam, geschützt und mit Liebe entsteht. SOULFOOD ist der Surspeckknödel sowieso. Vorausgesetzt man nimmt sich
wirklich Zeit ihn SINNLICH zu genießen. 
 
Detailansicht Speckknödel mit Salat
Foto: Sylvia Zillner
 

       

27.06.2007,