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Pannonisches Mangalitzaschwein
Foto: Lebensministerium/...

Pannonisches Mangalitzaschwein

In der Pannonischen Tiefebene, welche sich vom Plattensee in Ungarn bis zum Neusiedlersee ausstreckt, hat sich wieder das Mangalitzaschwein angesiedelt. Um 1830 von China nach Ungarn eingeführt, wurde es in der K&K Zeit als besonderes Fettschwein gehalten. So ist das Schwalbenbäuchige Mangalitzaschwein eine der rein europäisch erhaltenen Schweinerassen. Erstmalig wurde es um 1850 in Österreich erwähnt. Im Burgenland wurden die Mangalitzaschweine bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Weidewirtschaft gehalten. Durch ihre Wolle sind die Schweine gegen Kälte und Hitze geschützt und können so das ganze Jahr im Freien gehalten werden. Rücken, Kopf, Rüssel, die Klauen und die Außenseite der Beine sind schwarz, der Bauch, die Kehle, der Schwanz und die Innenseite der Schenkel sind silbrig weiß, die Ferkel sind wie Wildschweinferkel gestreift. Das Fleisch ist etwas dunkler und vorzüglich im Geschmack. Der Fettanteil ist sehr hoch und der Geschmack des Fettes ist laut Aussagen von Haubenköchen hervorragend. Die Qualität des „ Pannonischen Mangalitzaschweines“ liegt in der speziellen Haltung und Futterzusammensetzung. Im Burgenland werden der Kübelspeck, Bauch- und Karrespeck, verschiedene Rohwürste sowie Schmalz, Leber- und Blutwürste, Leberpasteten hergestellt. Einige „Pannonische Schmankerlwirte“ rund um den Neusiedlersee kochen das Mangalitzaschwein nach alter Tradition auf und haben so eine Spezialität, welche es nicht überall gibt, anzubieten.  
 

Informationen bei:
Gerhard Windholz
Tel.: 0664/4321141
E-Mail: Gerhard@mauth-windholz.at

25.03.2009,