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BachforelleDie Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch.
Sie besiedelt schnell fließende, sauerstoffreiche und kühle Gewässer mit Kies-oder Sandgrube in fast ganz Europa. Sie fehlt in Griechenland, Korsika, Sardinien und Sizilien.
Bachforellen sind sehr standortstreue Fische, die Ihren Platz nur zur Fortpflanzung verlassen und auch nach Strömungen in der Regel an Ihre angestammten Plätze zurückkehren. Die erwachsene Bachforelle beansprucht ein eigenes Revier.
Sie ernähren sich je nach Größe und Lebensraum vor allem von Insekten und im Wasser lebenden Insektenlarven, kleinen Fischen wie der Groppe, kleineren Krebstieren sowie von Schnecken. Auch Kannibalismus wird bei Bachforellen oft beobachtet. Sie sind schnell schwimmende Jäger, nehmen aber in Flüssen und Bächen meist vorbeitreibende Beute auf.
Bachforellen laichen zwischen Oktober und Jänner. Die Fische fächeln durche schnelle Bewegungen des Schwanzstiels und der Schwanzflosse flache Gruben in steinigen Bodengrund, in den sie etwa 1000 rötliche 4-5 mm große Eier legen.
Die Fischlarven schlüpfen innerhalb von 2-4 Monaten.
Eine besondere Bedeutung hat die Bachforelle als Wirtsfisch für die Glochidien der Flussperlmuschel.
Die Bachforelle ist ein hervorragender Speisefisch und bei Anglern und Fliegenfischern sehr beliebt.
Regenbogenforelle
Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) stammt ursprünglich aus dem Nordwesten der USA und Sudwesten Canadas. Heimisch ist die Regenbogenforelle seit 1882 auch in Europa.
Sie leben in Flüssen und Seen, bevorzugen allerdings schnellfliessende und klare Gewässer. Einige der flussbewohnenden Exemplare schwimmen nach einiger Zeit ins Meer zurück und bleiben dort.
Die Regenbogenforellen werden bis zu ca. 80 cm lang und 10 kg schwer. Auf hellem Untergrund ist ihr pinker Seitenstreifen deutlich erkennbar, besonders bei jüngeren Männchen in der Laichzeit. Die Forelle ähnelt der heimischen Bachforelle, hat auch deren ausgeprägtes Muster von schwarzen Punkten. Sie
besitzt außerdem einen kleineren spitzeren Kopf. Der Körper ist mit schwarzen Punkten bedeckt. Dass diese schwarzen Punkte auch auf der Rückenflosse vorhanden sind, ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu den jungen Huchen.
Die Regenbogenforellen ernähren sich von Insekten, kleinen Fischen wie Elritzen und Koppen und auch kleinere Artgenossen, Fröschen, Würmern, Kaulquappen und Bachflohkrebsen. Insekten jagen sie sowohl unter Wasser (Larven) als auch über bzw. an der Wasseroberfläche.
Regenbogenforellen werden mit etwa 2 Jahren geschlechtsreif. Ihre Laichzeit dauert in Mitteleuropa von Dezember – Mai. Zum Laichen gräbt das Weibchen in den Kies der Oberläufe von Flüssen mit Ihrer Schwanzflosse eine Laichgrube, in welche sie ihre Eier legt. Das Männchen besamt anschließend die Eier, worauf das Weibchen die Grube mit Sand und Kies wieder zudeckt. Nach dem Schlüpfen tragen die Jungfische noch einen Dottersack, der sie ernährt.
Regenbogenforellen sind schnellwüchsig und agiler als Bachforellen. Daher sind sie die häufigsten Besatzfische in kommerziell genutzten Angelgewässern.
Die Regenbogenforelle ist auch in der Gastronomie ein sehr beliebter Speisefisch.
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Mattigtal Forelle (PDF 158,97 kB )
31.01.2012,


