Wiener Gemüse
In den Genuss von Wiener Gemüse kommen die KonsumentInnen fast das ganze Jahr über, denn die Wiener Glashauskultur ist hoch entwickelt. Produziert nach den Regeln der „Integrierten Produktion“ mit Nützlingen und angepassten, umweltfreundlichen Methoden ist der Genuss aus der Region auch gesund.
Die bekannt hohe Qualität hat nun ein weiteres Merkmal bekommen: Die Bäuerinnen und Bauern schließen sich der Plattform „Freiwillig ohne Gentechnik“ an, die von der Stadt Wien, der Wiener Land-wirtschaftskammer und der LGVFrischgemüse gegründet wurde. Die Voraussetzungen sind gut, denn es gibt zur Zeit kein zugelassenes Saatgut für Gentechnik-Gemüse. Die Bäuerinnen und Bauern lehnen Gentechnik in der Landwirtschaft genauso ab wie die Konsumentinnen und Konsumenten.Das Wiener Gemüse „Freiwillig ohne Gentechnik“ kommt dem Wunsch nach
gesundem und frischem Genuss aus der Region nach. Die Gärtnerin ist meist die Seele eines Gartenbaubetriebes, doch bis jetzt war sie oft anonym. Damit ist Schluss, denn die „Wiener Gärtnerinnen“ sind ebenfalls organisiert, nämlich im Bundesverband der Erwerbsgärtner Österreichs, damit treten sie aus der Anonymität an die Öffentlichkeit. Die Erzeugerorganisation, die die hochqualitativen Produkte österreichweit vermarktet, ist die LGV-Frischgemüse. Es geht immerhin um rund 50.000 Tonnen Frischgemüse jährlich, die den Weg aus den Wiener Betrieben in die Töpfe und auf die Teller der Gemüse-Genießerinnen und -Genießer finden.
Informationen bei: LGV-Frischgemüse, Haidestraße 22, A-1110 Wien, Telefon 01 760 690 (DW 53 Fax), www.lgv.at
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Wiener Gemüse (PDF 139,03 kB )
31.01.2012,


