Mittelburgenländische Kaesten und Nuss - Produkt

Qualität - Nuss

Äußere Qualität
Helle Schale – helle Nüsse, Beim Trocknen muss auf Schimmel und Mäuse geachtet werden.
 
Innere Qualität
Die Nüsse sind Energiespender für Körper und Geist und daher kein Naschwerk, sondern Nahrungsmittel von besonderer Güte.
Sie erhalten neben B-Vitaminen die fettlöslichen Vitamine A und E. Außerdem sind sie reich an Mineralien und wichtigen Spurenelementen.
Der hohe Eiweißgehalt hat den besonderen Vorteil cholesterinfrei zu sein, daher sind Nüsse auch für Gichtkranke geeignet.
 
Brain food
Eingeweichte Walnüsse, die auch zu Mus verarbeitet werden können, sind echtes „Brainfood“ - also wahre Nahrung für eine bessere Gehirnleistung und Nerven stärkend für stressige Zeiten. Es empfiehlt sich, immer wieder über den Tag verteilt ein, zwei Nüsse zu essen.
 

Qualität - Kaesten

Die Kastanien haben auch einen hohen Nährwert und sind reich an Stärke, die allerdings erst durch Rösten oder Kochen aufgeschlossen werden muss. Sie enthalten weniger Eiweiß oder Fett als die Nüsse, dafür aber reichlich lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.
  

Genuss - Nuss

Nüsse werden mit der Schale gelagert und nach Bedarf von der Schale gelöst und dann sofort verwendet. Oder sie werden „aufgeschlagen“ und in Gläsern gelagert bzw. eingefroren. Doch eingefrorene Nüsse verlieren an Aroma. 
Bei der Verarbeitung werden die Nüsse gerieben bzw. zerhackt, und vielfältig verwendet, vo rallem für Mehlspeisen. Speziell in unserer GenussRegion werden Nuss-Strudeln, Kleingebäck wie Nusskipferln und Nusstorten hergestellt. Weitere Spezialitäten: Nussroulade, Bgld. Kipferln, Nusskipferln und Esterhazyschnitte.
 

Genuss - Kaesten

Die Kastanien werden von Mitte September bis Mitte Oktober gesammelt und sofort zu Kastanienpüree verarbeitet, dabei werden die Kastanien mit einem Messer aufgeschlitzt und gekocht. Nach dem Kochen werden sie mit Zucker passiert und entweder sofort weiterverarbeitet oder eingefroren.
 
Spezialitäten mit Kastanien:
Kastaniensuppe
Kastanienknödel
Kastanienpalatschinken
Kastanienkipferl, -schnitten, -torten, -strudel, ...
Kastanienreis   
 

Produktgeschichte

Nussbäume und Kastanienbäume haben eine Jahrhunderte lange Tradition.
 

Walnussbäume
Ihren Namen haben diese Walnüsse nicht von dem Riesenfisch, sondern von den Walschen (Welschen), den Bewohnern der Regionen südlich der Alpen. Die Heimat der Walnuss ist Mittelasien, von dort kam sie über die Griechen ins antike Rom. Da der Baum auf Verordnung von Karl dem Großen aus Italien kommend auch in unseren Breiten gepflanzt wurde, nannte man ihn Walschbaum. Erst im 18. Jahrhundert bekam er seinen endgültigen Namen: Walsnussbaum.
 
Der Nussbaum ist ein Haus- und Hofbaum, und er steht am Rande der Weingärten und prägt somit die Landschaft und die Dörfer unserer Region.
 
Kastanienbäume
Edelkastanien wachsen in den trocken-warmen Gebieten mit Mittelmeerklima-Einfluss am Südost- und Ostrand der Alpen. Die Nordgrenze ihrer Verbreitung deckt sich ungefähr mit der des Weinbaus. Da im Mittelburgenland die einheimische Weinsorte Blaufränkisch wächst und gedeiht, ist das ein optimales Klima für die Kastanienbäume.
 
Die Edelkastanie ist eine Wald- und Nutzbaumart mit bis zu 30 m Höhe und breiter Krone. Sie wurde von den Römern in Mitteleuropa eingeführt und ist eine bedeutende Baumart mit hoher kulturhistorischer, landschaftsgestaltende, ökonomischer und ökologischer Bedeutung.
 
Die Kastanienbäume tragen erst nach 15 bis 20 Jahren Früchte und dann haben sie einen Ertrag von ca. 25 kg pro Baum, große Bäume durchaus auch das Doppelte. Kastanienbäume haben den größten Ertrag, wenn Sie an die 100 Jahre alt sind(!), dann aber für weitere 100 Jahre. Natürlich aufgehende Kastanien wachsen um Klostermarienberg herum.
 
Der Verein GenussRegion Mittelburgenländische Kaesten und Nuss hat sich zum Ziel gesetzt, die typisch, regionale kulinarischen Traditionen zu erhalten und über die Region hinauszutragen. 
 

Produktkultur

Das Ernten der Nüsse wird bei uns als Nußpossen bezeichnet. Mit überlangen Holzstangen wird auf die Blätter eingedroschen und die reifen Früchte fallen herunter. Wenn viele Nüsse vom Boden aufgesammelt werden, verfärben sich oft die Finger und Hände und man/frau bekommt so richtige „Nusspratzln“.
 
Die Nüsse werden dann in die Sonne gelegt, um sie zu trocknen, und anschließend in Säcke oder Kisten gelagert.
 
Nach Bedarf und vor allem in den Wintermonaten werden die Nüsse aufgeschlagen. Hier legt man die Nüsse mit der Spitze nach unten auf ein Brett und klopft mit dem Hammer oben d'rauf. Bei dieser Methode bleiben die Nusshälften am besten erhalten und die Nüsse bröseln nicht so.