Mölltal-Glockner Lamm - Produkt

Fotocredit: GRÖ/Werner Krug
GenussRegion Mölltal - Glockner Lamm: Schafherde
GRÖ/Werner Krug
Lammfleisch, welches ja bekanntlich eines der gesündesten Fleischsorten ist (wenig Fett, viel Eiweiß und Mineralstoffe, usw.) bekommt durch die Beweidung dieser hochgelegenen Amen einen besonderen Geschmack von Kräutern und Essenzen. 

Im Oberen Mölltal werden bereits seit Jahrhunderten Lämmer gehalten, da sich diese Tierart für die steilen Almen und Berghänge bestens eignet. Die ARGE Glocknerlamm hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Glocknerlamm (Marke und Logo europaweit geschützt) den Konsumenten in breiter Form wie etwa Frischfleisch, Leberkäse, Selchprodukte oder Krainerwürstl anzubieten.
 

Selbst im Winter gibt es Auslauf ins Freie

Die Mölltaler Schafbauern legen viel Wert auf das Wohlbefinden ihrer Tiere. Ganz im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftsweise halten die Bauern nur so viele Schafe, wie sie mit ihren verfügbaren Futterflächen auch ernähren können. Diese für das Mölltal typische Form der exten siven Landwirtschaft vereint artgerechte Tierzucht mit Naturschutz und alpiner Kulturlandschaftspflege. Während der rauen Wintermonate, wenn die Almweiden tief verschneit sind, leben die Schafherden im Laufstall. Wenn es die Witterung zulässt, haben die Schafe selbst in der kalten Jahreszeit Auslauf. Aber natürlich nur, wenn sie es auch wollen.

Zwei Mal im Jahr ist im Mölltal Ablammzeit, im Frühjahr und im Herbst. Kurz vor der Schlachtung findet die Endmast der 6-8 Monate alten Mölltal- Glockner Lämmer statt. In einem eigens dafür eingerichteten Lämmer schlupf mästen die Bauern die Jungtiere mit einer speziellen Futtermischung aus. Milch gibt es dann keine mehr. In einer der regionalen emeinschaftsschlachtstätten werden die Lämmer dann geschlachtet. Um unnötigen Stress zu vermeiden, bringen die Bauern die Tiere meist selbst hin. Und das wirkt sich auch positiv auf die Fleischqualität aus. Das Fleisch der Mölltal-Glockner Lämmer ist zart am Gaumen und mild-aromatisch im Geschmack. Sein einzigartiges Aroma führen Kenner auf das lokale Wildpflanzenfutter der Hochalmen zurück. Das Fett weist einen niedrigen Schmelzpunkt auf, und es schmeckt daher niemals talgig. Außerdem ist das Fleisch besonders feinfaserig.