Mostviertler Biohanf - Produkt

Es handet sich um Produkte, welche aus der gesamten Hanfpflanze, ohne thermische Behandlung, hergestellt werden können.

Das sind folgende Produkte

 

  • Hanfsamen natur
  • Hanfsamen natur geschält
  • Hanföl aus Hanfsamen
  • Hanfblüten und Hanfblätter zur Teeherstellung


Aktuell werden aus den angeführten Produkten folgende Erzeugnisse hergestellt

 

  • Hanfkorn natur
  • Delikatesshanf
  • Knabberhanf
  • Hanföl
  • Hanftee
  • Sweet Hemp - Dicksaft
  • Sweet Hemp - trinkfertig
  • Hanf Müsliriegel
  • Hanfschokolade
  • Dinkel-Hanf-Schnitten
  • Bio-Hanf-Bier

Arten


Fotocredit: GRM/Werner Krug
Hanfsamen an der Pflanze
GRM/Werner Krug
Hanf (Cannabis) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Hanfgewächse. Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt. Neben dem Gebrauch als
Industriehanf (Cannabis sativa L) als Faser-, Heil- und Ölpflanze gibt es zwei weitere Hanfarten: Cannabis indica wird zur Herstellung von Rauschmitteln verwendet und Cannabis spantania ist die wild wachsende Form. Hanf ist eine einjährige, krautige Pflanze welche eine Wuchshöhe von 2,5 bis 4 Meter (je nach Bodenbeschaffenheit) erreicht. Hanf hat eine spindelförmige  Pfahlwurzel welche bis zu 1,5 m lang werden kann.

 

 

 


Blätter


Fotocredit: GRM/Werner Krug
Hanfsamen und Hanfblatt
GRM/Werner Krug
Die Blätter sind handförmig  zusammengesetzt (palmat), der Rand ist gesägt. Die Anzahl der Blättchen an einem Blatt schwankt: Die ersten Blattpaare haben gewöhnlich nur ein Blättchen, nachfolgende können bis zu 13 haben (gewöhnlich sieben bis neun, je nach Genetik und  Umweltbedingungen). Zur  endständigen Blüte hin nimmt die Blättchenzahl wieder bis auf ein Einzelblättchen ab. Die Blätter sind im
unteren Bereich vorwiegend  gegenständig, weiter oben  wechselständig.

 

 

 

 

 

Sorten


Fotocredit: GRM/Werner Krug
Hanfsamen
GRM/Werner Krug
Für die Produktion von Mostviertler Biohanf werden nur jene  Industriehanfsorten herangezogen, welche einhäusig getrenntgeschlechtig sind. Industriehanf ist üblicherweise zweihäusig getrenntgeschlechtig. Auf einer Pflanze befinden sich männliche und auf einer die weiblichen Blütenstände. Zur Samenproduktion müssen die weiblichen Blütenstände durch die männlichen befruchtet werden. Nach der Befruchtung bilden die weiblichen Pflanzen die Samen
aus und die männlichen Pflanzen knicken ein und sind somit unbrauchbar. Für Mostviertler Biohanf werden daher nur einhäusig  getrenntgeschlechtige Sorten verwendet, da sich auf einer Pflanze sowohl männliche als auch weibliche
Blütenstände befinden. D.h. jede Pflanze produziert Samen, welche zur
Weiterverarbeitung herangezogen werden können.

Blüten


Männliche und weibliche Blüten wachsen bei den für den Mostviertler Biohanf
verwendeten Sorten auf einer Pflanze. Die männlichen Blüten sind lose in Rispen,
die weiblichen in Trauben angeordnet. Hanf blüht im Zeitraum von Anfang bis Mitte
August. Alle bekannten Formen des Hanfs sind windbestäubt.


Früchte (Samen)


Fotocredit: GRM/Werner Krug
Reiche Ernte - Hanfsamen aus dem Mostviertel
GRM/Werner Krug
Die Früchte des Hanf sind Achänen. Die Achäne ist eine einsamige Schließfrucht.


Die Früchte des Hanf sind 3 bis 5 mm groß, braungräulich in der Farbe,
zitronenförmig, mit einer harten Außenschale einem dazwischenliegenden Häutchen
und dem weichen Endosperm (Kern) im Inneren. Dieser ist der geschälte
Hanfsamen.

 

 

 

 

 

 

Inhaltsstoffe der Samen


Die Inhaltsstoffe unterliegen den natürlichen Schwankungen. Hanf enthält jedoch
sehr viel Eiweiß (23,6%), Kohlenhydrate (10,9%), gesättigte Fettsäuren (2,78%) und
ungesättigte Fettsäuren (19,42%), Omega 3 (2,04%) und Omega 6 (11,03)
Fettsäuren.


Geschmack der Samen


Der Hanfsamen hat einen leicht nussigen, sehr milden, öligen Geschmack und durch die harte Schale eine knackige Note. Der Hanfsamen muss frei von Fremdgeschmäckern und Gerüchen sein. Daher ist eine indirekte Trocknung und eine sofortige Reinigung nach der Trocknung erforderlich. Nur damit kann gewährleistet werden, dass der Hanfsamen den typischen Hanfgeschmack aufweist.