Wachauer Marille g.U.

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Wachauer Marille g.U.

Die Wachau liegt am südlichen Rand des Waldviertels und grenzt nördlich an den Dunkelsteinerwald. In dem engen Donautal wird auf Steinterrassen Weinbau betrieben. Auf den Flächen neben der Donau wird die Marille kultiviert.

Der mächtige Strom beherrscht die Talsohle. Günstige Marillenstandorte sind im gesamten Gebiet vorzufinden, da das örtliche Klima für die Geschmacks-, Aroma- und Inhaltsstoffausbildung besonders zuträglich ist. Zwischen Tag- und Nachttemperatur müssen vor allem zur Reife hin große Unterschiede bestehen. Die einzigartige und weithin bekannte Aroma- und Geschmacksausbildung der Wachauer Marille entsteht durch das besondere Klima der Gegend. Die Europäische Union hat aus diesem Grunde die Wachauer Marille als „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ registriert.

Bei der Weiterverarbeitung der Frischware Marille zu Marmelade, Nektar, Destillat, Marillenknödel usw. werden ausschließlich Qualitätsmarillen aus der Region verwendet. Die Herstellung dieser Produkte erfolgt nach alten, überlieferten Rezepturen.

Die Produktionsfläche von derzeit ca. 100.000 Marillenbäumen wurde teilweise bereits in den Krisenjahren des Weinbaues, ab etwa 1925 ausgepflanzt.
Erwerbsmäßig wird die Marille seit etwa 1900 angebaut. Besonderen Wert legten die Marillenbauern und die ansässigen Marillenbaumschulen auf die Selektion und Vermehrung der „Klosterneuburger Marille“, die heute fast den ganzen Bestand ausmacht.

Mit dem Gütesiegel „Original Wachauer Marille" garantieren über 180 Wachauer Marillenbauern die Herkunft und die einzigartige Aroma- und Geschmacksqualität der Wachauer Marille.

Informationen bei:
Verein Genussregion Wachauer Marille g.U.
Harald Aufreiter, Obmann
Dorfstrasse 92
3506 Krems-Angern
E-Mail: info@marillengenuss.at
Web: www.marillengenuss.at