Wachauer Marille g.U. - Produkt

Das Gütesiegel für die Original Wachauer Marille

Fotocredit: GRÖ/Werner Krug
GenussRegion Wachauer Marille g.U.: Bauer am Marillenblütenfrühling
GRÖ/Werner Krug
Die Wachauer Marillenanbauer haben sich im Verein „Wachauer Marille“ organisiert, mit dem Ziel die Kultivierung, Erhaltung und den Schutz der Wachauer Marille zu gewährleisten. 

Seit kurzer Zeit ist die Original Wachauer Marille mit einem eigenen Markenzeichen gekennzeichnet. Über 167 Wachauer Marillenanbauern im „Verein Wachauer Marille“ garantieren damit für die Herkunft und die einzigartige Aroma- und Geschmacksqualität.

Weiterverarbeitung:
Bei der Weiterverarbeitung der Frischware Marille zu Marmelade, Nektar, Destillat, Marillenknödel, ……. werden ausschließlich Qualitätsmarillen aus der Region verwendet. Die Herstellung dieser Produkte erfolgt nach alten, überlieferten Rezepturen.
Der Pektingehalt der Wachauer Qualitätsmarille hat einen besonders guten Einfluss auf die Verarbeitungseigenschaften bei der Bereitung von Marmeladen.

Die verwendeten Sorten und Unterlagen:
Die Produktionsfläche von zur Zeit ca. 100.000 Marillenbäumen wurde teilweise bereits in den Krisenjahren des Weinbaues, ab etwa 1925 ausgepflanzt. Der erwerbsmäßige Marillenanbau wurde ab etwa 1900 betrieben. Besondere Bedeutung wurde dabei von den Marillenbauern und im Gebiet ansässige Marillenbaumschulen auf die Selektion und die Vermehrung der besten Klone der „Klosterneuburger Marille“ gelegt, die heute zu fast 100 % den Bestand bildet. Die Selektionen sind neben den klimatischen Bedingungen und den verwendeten Veredelungsunterlagen der Grund für die besonderen Geschmackseigenschaften, die sowohl beim Frischgenuß als auch bei der Verarbeitung geschätzt werden. Bei den zur Zeit getätigten Auspflanzungen wird ebenfalls auf die altbewährten Selektionen zurückgegriffen. Als Unterlage wurden und werden nach wie vor der Marillensämling und teilweise verschiedenen Prunusarten verwendet.

Erziehungsform der Bäume:
Es dominiert weiterhin die Rundkrone mit einer Stammhöhe von 0,60 bis 1,20 m und ausreichender Standweite, die eine gute Belichtung von allen Seiten gewährleistet. Dies wirkt sich auf den Geschmack günstig aus und vermindert die Krankheitsanfälligkeit.

Zucker und Säuregehalt der Wachauer Marille:
Hier zeichnet sich die Wachauer Marille bei beiden Parametern durch die höchsten Werte aus (Löschnig-Passecker). Gerade das Zusammenspiel von hohen Zucker- und Säurewerten bedingt zusätzlich die einzigartigen aromatischen wie geschmacklichen Eigenschaften


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