Waldviertler Erdäpfel - Produkt

Von der Neuen Welt nach Europa

Die Erdäpfelstaude (lat. Solanum tuberosum L.) ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch Paradeiser, Paprika und Tabak gehören. Ihre Geschichte beginnt in den Anden, im heutigen Peru und Bolivien. Dort wurde sie bereits vor 7000 Jahren kultiviert. Wann, wie und durch wen die neue Kulturpflanze schließlich nach Europa kam, darüber sind sich Nahrungsforscher nicht ganz einig.
 

Vom Arme-Leute-Essen zur allseits beliebten Spezialität

Anfänglich wusste man mit der neuen Knolle nichts Rechtes anzufangen. Sie galt als Arme-Leute-Essen, das man lieber den Schweinen überließ. Es waren schließlich die großen Notjahre, die den Erdäpfeln zu ihrem festen Platz in der österreichischen Küche verhalfen.
 

Echte Waldviertler Erdbian

So wie jede Region ihre speziellen Sorten kultiviert, benennt sie die Erdäpfel auf ihre Weise. Österreichweit gibt es unzählige Namen: Grundbirn, Grumbirn, Krumbeer, Flezbirn, Herdäpfel – beinahe jede Mundart und jede Gegend hat sie auf ihre Weise benannt. Im Waldviertel heißen sie Erdbian oder Erpfel.