Waldviertler Graumohn g.U. - Region

Waldviertler Schmankerln: Die kulinarische Vielfalt

Fotocredit: Foto: Waldviertel Tourismus
Waldviertler Graumohn g.U.
Foto: Waldviertel Tourismus
Das Waldviertel ist unaufdringlich. Das Waldviertel ist still. Manchmal einsam, manchmal sanft, manchmal rau. Das Waldviertel atmet stille Energie und Versöhnung. Diese nordische Klarheit ist einzigartig! „Wo wir sind ist oben.“ Die Waldviertler sagen´s mit Augenzwinkern und meinen dabei oben in Niederösterreich, oben im Hochland, oben, wo die Luft und die Gefühle ganz klar sind.
 

geographische Besonderheiten der Region

Das Waldviertel, dessen Name sich vom früheren Waldreichtum der Region ableitet, stellt eine Hochfläche im Nordwesten Niederösterreichs dar. Das Waldviertel ist geologisch ein Teil des Böhmischen Massivs (im Westen vor allem Granit, im Osten Gneis und kristalliner Kalk sowie in der Horner Bucht Löß), hat kontinental geprägtes Hochflächenklima und umfasst eine Fläche von etwa 4600 km².

Im Norden grenzt das Waldviertel an Tschechien, im Westen an Oberösterreich, im Süden bildet die Donau (Wachau) und im Osten der Manhartsberg (Viertel ober dem Manhartsberg) die Grenze. Naturräumlich ist das Waldviertel in ein höher gelegenes westliches Waldviertel (oberes Waldviertel) und ein niedrigeres östliches Waldviertel (unteres Waldviertel) gegliedert. Weitere Besonderheiten des westlichen Waldviertels sind die Granitblöcke bzw. Wackelsteine (zum Beispiel der Naturpark Blockheide bei Gmünd) und die Hochmoore.

Mit seinem leichten Reizklima gilt das Waldviertel als eine der gesündesten Regionen Österreichs. Trotz des scharfen Nordwindes ist es nicht kälter als in anderen Regionen Österreichs gleicher Höhe. Das Waldviertler Klima gilt als eher trocken und ist über weite Strecken kontinental geprägt. Die Niederschläge erreichen fast nirgends die 1.000 Millimeter-pro-Jahr Marke, wie in manchen Orten der Voralpen durchaus üblich.

In der Landwirtschaft werden im westlichen Waldviertel Ackerbau (Braugerste, Roggen, Hafer, Kartoffeln und in begünstigten Lagen Hopfen), Forstwirtschaft (Waldanteil im westlichen Waldviertel zirka 43 %) und Viehwirtschaft (Milchwirtschaft und Viehzucht) sowie Fischzucht betrieben. Im östlichen Waldviertel überwiegt der Ackerbau (Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Raps und Sonnenblumen). Im gesamten Waldviertel wird verstärkt auf Alternativkulturen, wie Mohn oder Heil- und Gewürzkräuter, gesetzt.
 

Mohn aus dem Waldviertel

Die Geschichte des Mohns reicht bis in die Steinzeit zurück und Waldviertler Graumohn wurde zeitweise sogar an der Londoner Börse gehandelt. Heutzutage wird er im Waldviertel auf einer Fläche je nach Nachfrage auf rund 700 ha angebaut und macht sich besonders gut in Knödeln, Tatschkerln, Zelten, Strudeln und Nudeln. Zentrum des Mohns ist das Mohndorf Armschlag, wo im Juni die Mohnfelder weiß-lila-rot blühen. Hier sind auch die Mohnspezialitäten bei der Mohnwirtin zuhause. Zentren des Mohnanbaues sind Waldland /Oberwaltenreith und das Mohndorf Armschlag.

 

Folgende Gemeinden gehören zur GenussRegion Waldviertler Graumohn g.U.:

Grafenschlag, Kirchschlag, Kottes-Purk, Martinsberg, Ottenschlag und Sallingberg.

 

geographische Darstellung der definierten GenussRegion:

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geographische Darstellung der GenussRegion Waldviertler Graumohn g.U. - Gebiet in Österreich
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geographische Darstellung der GenussRegion Waldviertler Graumohn g.U.
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