Weinviertler Erdäpfel - Produkt

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Von den Anden ins Weinviertel

Die Erdäpfelstaude (lat. Solanum tuberosum L.) ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch Paradeiser, Paprika und Tabak gehören. Ihre Geschichte beginnt in den Anden, im heutigen Peru und Bolivien. Dort wurde sie bereits vor 7000 Jahren kultiviert. Wann, wie und durch wen die neue Kulturpflanze schließlich nach Europa kam, darüber sind sich Experten nicht ganz einig.

Im Weinviertel verdanken die Erdäpfel ihre Popularität dem luxemburgischen Pfarrer Johann Eberhard Jungblut.
 

Gut überwacht und zertifiziert

Erste Vorarbeiten für den Anbau der Weinviertler Erdäpfel beginnen bereits im Herbst, wenn die Bauern die Böden sorgsam aufbereiten. Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen, bedecken sie die Äcker für mehrere Monate mit Gras oder gemulchtem Stroh. Doch nicht jedes Jahr bestellen sie die Felder mit Erdäpfeln, sondern nur alle drei, manchmal sogar vier Fruchtfolgen. Damit halten die Bauern kulturartenspezifische Schädlinge und Krankheiten fern und gleichzeitig gewinnen die Weinviertler Erdäpfel an Qualität.
 

Weinviertler Herkunft bürgt für kontrollierte Qualität

Ein ausgeklügeltes Qualitätssicherungssystem garantiert Konsumenten eine lückenlose Nachvollziehbarkeit, vom Feld bis zum Verkaufsregal. Weinviertler Bauern haben sich verpflichtet, über ihre bestellten Felder, verwendeten Erdäpfelsorten und die Art und Weise der Ernte genau Buch zu führen. Zudem garantiert das AMA-Gütesiegel regelmäßige Kontrollen durch akkreditierte Einrichtungen.