Ybbstal Forelle - Produkt

Die klugen Mönche vom Ybbstal

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Man sagt, dass die Geschichte des Fischfangs so alt ist, wie die Menschheit selbst. Wissenschaftler führen das auf fossile Fischfunde zurück, die sie gemeinsam mit Überresten von Vorzeitmenschen gefunden haben.

Die Geschichte der Ybbstaler Fischzucht beginnt vor etwa 400 Jahren. Damals haben Mönche des ehemaligen Kartäuserklosters in Gaming – die auch Weiße Mönche genannt wurden – das Potenzial ihrer Umgebung erkannt und zahlreiche Fischteiche angelegt. Diese sind in der Gegend heute noch unter dem Namen „Kartäuserteiche“ bekannt. Einen Meilenstein in der Entwicklung der heutigen europäischen Forellenzucht stellte die Einfuhr von Forellen aus Amerika zwischen 1880 und 1890 dar. Die Kreuzung heimischer Forellenarten mit neuen Arten führte zur Entwicklung der heute bei uns bekannten Regenbogenforelle.

 

Die unverkennbare Ybbstal Forelle

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Die Forelle ist eine Art der Familie der Forellenfische (lat. Salmonidae). Charakteristisch für den schlanken Fisch sind die zahlreichen runden Schuppen und eine gegabelte Schwanzflosse. Gegen Ende seines Rückens trägt er eine Fettflosse ohne Flossenstrahlen.

Im Ybbstal sind heute drei Forellenarten heimisch: die Regenbogenforelle, die Bachforelle und die Lachsforelle. Auch der Saibling findet in der Region optimale Bedingungen. Dass sich die Fische so gut an die örtlichen Gegebenheiten angepasst haben, ist den langen Bemühungen der Ybbstaler Fischzucht zu verdanken, die bis heute im Kleinen betrieben wird. Die Besatzungsfische für die kleinen Teiche züchten die Fischbauern entweder selbst oder kaufen sie von regionalen Betrieben zu. Dabei achten sie stets darauf, dass sich nicht zu viele Fische in den Gewässern tummeln, denn während ihrer Wachstumsphase ernährt sich die Ybbstal Forelle von den natürlich vorkommenden Organismen in den Teichen; und damit kein Fisch zu wenig bekommt, werden sie zusätzlich auch gefüttert. Mit einer Größe von 20–50 cm fischen die Züchter die Fische mit Netzen oder Keschern schließlich aus den Teichen.

Nicht nur die Wasserqualität, auch die Fische werden regelmäßig tierärztlich kontrolliert, denn Qualität verstehen die Ybbstaler Fischzüchter allumfassend. Und das schmeckt man auch. Die Ybbstal Forelle zeichnet sich durch ihr festes und besonders schmackhaftes Fleisch aus. Sie schmeckt aber nicht nur gut, sondern wird auch als gesunde, besonders fett- und kalorienarme Kost hoch geschätzt. Zu kaufen gibt es die Delikatesse entweder direkt bei den Fischzüchtern, in heimischen Bauernläden, bei lokalen Nahversorgern oder in der örtlichen Gastronomie. Ein ganz besonderer Tipp für Feinschmecker sind die zahlreichen Fischrestaurants rund um den Lunzer See und entlang der Ybbs, die die regionale Spezialität Ybbstal Forelle in unterschiedlichster Zubereitungsart als kulinarisches Erlebnis auf die Teller zaubern.