Leondinger Grünspargel

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Leondinger Grümspargel

Leondinger Grünspargel gibt’s nur wenige Wochen während der Saison. Das macht die Spargelstangen zu einem kostbaren Gemüse. Der Grünspargel ist besonders zart und niemals holzig. Kenner essen ihn gerne roh, denn sein feines Aroma erinnert beinahe an Zuckererbsen. Dank engagierter Bauern aus der Region ist Leondinger Grünspargel heute wieder heimisch.

Das Wort Spargel (lat. asparagus) leitet sich vom griechischen „aspáragos“ ab und heißt so viel wie „junger Trieb“. Botanisch gesehen gehört Spargel (lat. Asparagus officinalis L.) zur Familie der Spargelgewächse. Er wird je nach Färbung in vier Gruppen unterteilt: weißer, violetter, violett-grüner und grüner Spargel.

Spargel ist als Gemüse und Heilpflanze schon lange bekannt. Bereits in
der Antike war er bei den Ägyptern, Römern und Griechen sehr beliebt.
Die Ägypter schätzten ihn als wertvolle Grabbeigabe und in Griechenland
und Rom berichtete man bereits im 2. Jh. v. Chr. über Spargelkulturen
zur Nutzung als Speise- und Heilpflanze.

In Leonding begann der Spargelanbau im Kleinen: Um die Jahrhundert-
wende wurde er – damals noch als Bleichspargel – in den Bauerngärten
angebaut. Während des Ersten Weltkrieges verschwand er wieder aus den
Gärten. Erst seit 1987 widmen sich Einheimische wieder dem Spargelan-
bau. Heute wird er ausschließlich in seiner ursprünglichen Form angebaut:
als Grünspargel. Bewährt haben sich die Sorten Grolim, Eros und Gijnlim.

Das Geheimnis der Spitzenqualität des Grünspargels - seine Milde und seine Zartheit - ist die fürsorgliche Pfl ege jedes einzelnen Spargelstockes und modernste, schonendste Verarbeitung.
 

Informationen bei Regionskoordinator:
Ing. Mag.(FH) Karl Ferdinand Velechovsky
Gaumberg 6, Nußböckgut
4060 Leonding
Tel.: +43 (732) 67 19 54
E-Mail: info@nussboeckgut.at