Pongauer Wild - Sicherheit & Kontrolle

Qualitätskriterien


Es gilt für die Behandlung und Verarbeitung des angebotenen Wildbrets die „Fleischuntersuchungsverordnung“ -Bundesgesetzblatt II Nr. 109/2006.


Zusätzlich werden folgende Kriterien festgelegt:

  • Es darf nur Fleisch von ausschließlich freilebenden Rot-, Reh- und Gamswild (kein Zuchtwild) welches  unter ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet wurde in die Produktschiene aufgenommen werden.
  • Die Versorgung muss rasch, sachgerecht und hygienisch einwandfrei laut der Wildfleischverordnung erfolgen.
  • In den Produktionsablauf darf nur Wild gelangen, welches im genau definierten Gebiet erlegt wurde.
  • Eine Fleischreifung unter richtigen Vorraussetzungen (-1°C bis 7°C, keine Fliegen, etc.) von mind. 3  bis max. 7 Tage ab dem Erlegungsdatum muss erfolgen.
  • Zusatzausbildungen und Weiterbildungen sind für Mitglieder verpflichtend.
  • Fleischbeschau durch einen Tierarzt ist Pflicht.
  • Die Lieferdistanzen müssen möglichst gering gehalten werden. Regional verteilt werden Kühlzellen angeboten.
  • Die Nachvollziehbarkeit muss lückenlos von der Erlegung bis zum Verkauf gegeben sein. Plomben und Etiketten mit Lizenznummern, Jagdausübungsberechtigter, Reviernummer, etc. werden zur Verfügung gestellt.
  • Installierung einer Kontrolle der Einhaltung der Produktions- und Qualitätskriterien durch internes und externes Fachpersonal
  • Weiterverarbeitete Produkte dürfen das Logo verwenden, wenn mindestens 51% der Bestandteile vom Pongauer Wild stammen. Zutaten sollen möglichst aus anderen Genussregionen kommen.


Die interne Kontrolle durch den Verein Pongauer Wild ist der erste Teil unsers Qualitätsversprechens:

 

  • Die regelmäßige Teilnahme der Lizenznehmer an Schulungen
  • Erstbeschau des erlegten Wildes durch Jäger (Vereinsmitglied Pongauer Wild) und Ausfüllen des Wildbretanhängers direkt vor Ort
  • Vergabe der Plomben und vereinseigener Produktetiketten durch den Vereinsobmann
  • Kontrolle der Kühlzellen (Funktionsfähigkeit/ Hygiene)
  • Verwaltung sämtlicher Etiketten, Listen und Wildbretanhänger, sowie vereinsinterne Plomben


Den zweiten Teil unsers Qualitätsversprechens lassen wir durch die externe Kontrolle der LACON GmbH bestätigen:

 

  • Herkunft und Verarbeitung des Wildkörpers aus bzw. in der definierten Region Pongau
  • Warenflusskontrolle
  • Regelmäßigkeit der stattfindenen Fortbildungskurse, sowie deren Inhalte und deren TeilnehmerInnen
  • Vollständigkeit sämtlicher vom Verein geführten Listen
  • Besichtigung der Einwandfreiheit der Kühlzellen
  • Etikettierung

Um die besonders hohe Qualität des Wildbrets der Genussregion Pongauer Wild kümmert sich ein eigens eingerichteter Qualitätszirkel sowie der Qualiätsbeauftragte der Region:


Qualitätsbeauftragter / Projektmanager

Eduard Winkler (Hegemeister), Telefon 0664/122 07 85, Email: hegemeister5.2@sbg.at

Weitere Informationen

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