Steirischer Kren g.g.A. - Produkt

Fotocredit: 5
5
5
Das traditionelle Anbaugebiet des steirischen Krens befindet sich im südöstlichen Teil der Steiermark. Kren hat als Spezialkultur eine große wirtschaftliche Bedeutung für etwa 100 Betriebe in dieser Region. Dort wird er von den Landwirten mit großer Sorgfalt und vor allem mit viel Aufwand kultiviert. Eine Anbaufläche von rund 300 ha unterstreicht die Wichtigkeit des Krenanbaus für diese Region und die Bauern gehen mit viel Erfahrung ans Werk und produzieren dadurch Kren mit hoher Qualität.

Im Oktober/November und in der Steiermark traditioneller Weise teilweise auch im Frühjahr, rechtzeitig zu Ostern, wird der Kren geerntet. Aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes spricht der Volksmund davon, dass „der Kren jeden Tag seinen Herrn sehen will“. Dies spricht für die hervorragende Qualität des steirischen Krens. So wird er im Laufe der Entwicklung einige Male in die Hand genommen (Fechserselektion, Ausbrechen überflüssiger Triebe, Abreiben der Seitenwurzeln, Ernten), bevor er als schöne, glatte, steirische Krenstange auf den Markt gebracht wird.
 

Kren gibt Kraft

Kren gibt nicht nur jeder Jause aufgrund der Senföle seine Würze, sondern ist gesundheitlich besonders wertvoll. Er diente aufgrund seiner Inhaltsstoffe Jahrhunderte lang als Heilpflanze. „Meerrettich lüftet den Geist“ sagt der Volksmund und beim Zubereiten fließen die Tränen. Wer aber tüchtig Kren einatmet, der wird den hartnäckigsten Schnupfen oder Husten los. Auch Prof. Bankhofer, bekannt als Gesundheitsexperte in vielen TV-Sendungen, ist ein überzeugter Krengenießer.

Der Gehalt an Vitamin C ist in Kren doppelt so hoch wie der in Zitrusfrüchten und ist somit ein Erkältungskiller erster Wahl! Kren ist reich an den Vitaminen B1, B2 und B6, das schafft starke Nerven und sorgt für volle Energie. Er liefert dem Körper Vitalstoffe wie Kalium, Eisen, Phosphor, Kalzium, Magnesium sowie Aminosäuren und Isothiocynate – wichtig unter anderem für Muskeln, Nerven, Verdauung, Blut, Knochenaufbau, Kreislauf und Immunabwehr. Aber die wohl wichtigsten Wirkstoffe im steirischen Kren sind die schwefelhaltigen Senföle, die dem Kren nicht nur die Würze geben, sondern auch dabei helfen, krank machende Bakterien in unserem Körper zu bekämpfen.

Neben den antibiotisch wirkenden, schwefelhaltigen Senfölen ist er reich an Kohlenhydraten, Proteinen, Mineralien (Calcium, Kalium und Eisen) und den Vitaminen A, B und C. Kren regt den Appetit an, fördert den Kreislauf und die Durchblutung der Schleimhäute, regt die Produktion von Verdauungssäften an und wirkt Blutdruck senkend.
 

Auf verschiedenen Wegen zum Genuss

Nicht nur zu Ostern sollte der Kren in der Küche verstärkt eingesetzt werden, denn Steirischen Kren gibt es das ganze Jahr über. Auch zu Hause kann die frisch gekaufte Krenstange im Kühlschrank über längere Zeit frisch gehalten werden. In der Steiermark kennt man den Kren verstärkt in Stangenform. Er ist jedoch auch in fertig geriebener Form erhältlich, teilweise mit anderen Produkten vermischt (z.B.: Apfelkren etc.). Kren lässt sich keineswegs nicht nur frisch gerieben zur Jause genießen. Für die kreativen Köche lassen sich aus steirischem Kren nicht nur Vor- und Hauptspeisen, sondern auch Beilagen, Aufstriche und Salate zubereiten.