Nordtiroler Gemüse

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Nortiroler Gemüse

Eingebettet zwischen dem Alpenhauptkamm und dem Karwendelgebirge liegt das Tiroler Inntal. Die Tallagen rund um Innsbruck bieten ideale Voraussetzungen für den Anbau von Gemüse.

Eine ausgeprägte Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht zusammen mit reichlich Licht ergeben ideale Bedingungen für ein gesundes Wachstum und viele wertvolle Inhaltsstoffe bei Gemüse. Die meisten Anbauflächen liegen im Schwemmland des Inns, das sich besonders gut für den Anbau von Frühgemüse eignet. Bereits Mitte Februar wird auf der Sonnenseite in Rum, Thaur und Absam mit dem Anbau begonnen. Ab Mitte April werden hier die ersten Radieschen geerntet, ab Anfang Mai kommen Salate und Kohlrabi auf den Markt. 

Ein wichtiger Qualitätsaspekt des Nordtiroler Gemüsebaus ist die Verwendung von klarem, sauberem Bergwasser für die Bewässerung. Der Gemüsebau in Tirol ist mit über 60 verschiedenen Gemüsearten sehr vielfältig. Das Angebot reicht von Artischocken bis Zwiebeln, sogar Wärme liebende Gemüse wie Paprika und Melonen wachsen an günstigen Standorten. Die Nordtiroler Gemüsebauern sind auch für Neuheiten sehr aufgeschlossen: Radicchio, Ruccola, Romanesco und Stangensellerie gehören ebenso zum Sortiment wie blaue Karotten, grüner Karfiol oder gelbe Zucchini. Ein seit Jahren durchgeführtes Qualitätssicherungsprogramm bestätigt die Qualität und Sicherheit vom Nordtiroler Gemüse. Viele fleißige Bauernfamilien haben sich auf den Anbau von Gemüse spezialisiert. Mit seiner ausgezeichneten Qualität und unschlagbaren Frische konnte das Nordtiroler Gemüse in den letzten Jahren seine Marktposition ausbauen. Es werden nicht nur regionale Handelsketten und Händler bedient, sondern auch in andere Bundesländer sowie nach Süddeutschland und Norditalien exportiert.


Das Nordtiroler Gemüse wurde im Jahr 2006 als GenussRegion ausgezeichnet.

Informationenb bei:
DI (FH) Unmann Alfred, Koordinator
E-Mail: alfred.unmann@lk-tirol.at