Tiroler Grauvieh

Tiroler Grauvieh

Die extremsten Regionen Tirols sind gleichzeitig die schönsten. Über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaften sind die Basis wertvoller Lebensmittel. Mit den saftigen Wiesen und Weiden im Tal und den ausgedehnten Almen bieten sich hier ideale Bedingungen für eine besondere Rinderrasse, das Tiroler Grauvieh.

Schon zu Ötzis Zeiten (3.200 v. Chr.) grasten Rinder in diesen Regionen, seine Kleidung ist der Beweis dafür. Die erste schriftliche Erwähnung stammt vom römischen Schriftsteller Cajus Plinius Secundus  (*23 v. Chr. +79 n.Chr. durch Ausbruch des Vulkans Vesuv) in seinem Werk „ Die Naturgeschichte“. Er berichtet: „Am meisten Milch geben die Alpenkühe, obgleich sie die kleinsten sind auch können diese die meiste Arbeit ertragen.“

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Das Tiroler Grauvieh ist robust, widerstandsfähig und eignet sich optimal für die Bewirtschaftung der Tiroler Almen. Die Bewirtschaftung dieser Regionen ist nur mit Vieh möglich. Ohne Vieh könnte das Gras und das Heu nicht nachhaltig veredelt werden - „Aus Gras wird Milch und Fleisch“. Für die nachhaltige Pflege der Kulturlandschaft ist das Tiroler Grauvieh die ideale Rasse. Das Fleisch vom Grauvieh hat eine gleichmäßige Marmorierung und eine sehr feine Fleischstruktur, daher bleibt das typische Rindfleischaroma bei der Zubereitung besonders gut erhalten.

Die herausragende Fleischqualität wurde mehrfach bei internationalen Prämierungen und wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt. Das Tiroler Grauvieh wurde auch von Slow-Food als Passagier in der Arche des guten Geschmacks aufgenommen.

Informationen bei:
Tiroler Grauviehzuchtverband
Manuela Weiss, Koordinatorin
Brixnerstrasse 1
6020 Innsbruck,
Tel.: +43 (59292) 1840
E-Mail: manuela.weiss@lk-tirol.at