Montafoner Sura Kees - Region

Fotocredit: Foto: AlpenSZENE Montafon - Montafon Tourismus
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Das Montafon liegt im Süden Vorarlbergs und am südwestlichen Ende Österreichs. Es wird von drei mächtigen Gebirgszügen eingekesselt: Im Nordwesten sind es die markanten Kalkfelsen des Rätikons, im Süden begegnet man dem kristallinen zentralalpinen Gestein der teilweise vergletscherten Silvretta und im Nordosten dem Verwall. 

Das Klima wird im Wesentlichen durch die alpine Höhenlage und die Stauwirkung der Gebirge bestimmt: Das Alpental Montafon ist 39 km lang, seine 11 Orte liegen zwischen 650 und 1.450 m Seehöhe, umringt von Bergen bis 3.312 m (Piz Buin). Neben Orten mit vorwiegend sportlichem Charakter und vielseitigem Freizeitprogramm laden im Montafon gemütliche, für Familien geeignete Ferienorte und ruhige Erholungsdörfer ein

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Heute leben etwa 18.000 Menschen im Montafon. Der Dienstleistungssektor hat jenen der Land- und Forstwirtschaft längst weit überflügelt und bestimmt nunmehr das Tätigkeitsfeld von fast zwei Drittel der Bevölkerung.
 

 

 

Die Geschichte des Montafon

Wie archäologische und botanische Untersuchungen belegen, siedelte der Mensch bereits vor 5.000 Jahren im Montafon. So finden sich Reste einer etwa 3.500 Jahre alten Siedlungsstätte im Friagawald, die Teil einer mächtigen bronzezeitlichen Burganlage war. Besiedelt wurde das Montafon ursprünglich von aus dem Walgau und aus Graubünden zugewanderten Rätoromanen Davon geben noch heute eine Vielzahl rätoromanischer Berg-, Fluß-, Orts-, Flur- und Familiennamen Zeugnis (wie z. B. Albona, Gafluna, Montjola, Silvretta, Tilisuna.

Wie vermutlich in der Bronze- und Eisenzeit war das Montafon auch durch das ganze Mittelalter hindurch ein Zentrum des Bergbaues: Eisen, Kupfer und Silber wurden hier gewonnen. Im Spätmittelalter – ab etwa 1300 – zogen die im Bergbau beschäftigten im Silbertal sowie an der Rodung hoher Berghalden beteiligte Walser ins Montafon. Die romanische und später deutsche Besiedlung wurde vorwiegend vom gräflichen Meierhof bei Bludenz organisiert.

Politisch gehörte das in Churwalchen gelegene Montafon von etwa 1258 bis 1418/20 zum Herrschaftsbereich der Grafen von Werdenberg, die zwischen 1259 und 1296 die Stadt Bludenz gründeten.  Der den Bund ob dem See auflösende Friede von Konstanz wurde 1408 u. a. auch von den Landleuten im Montafon mit ihrem zwei gekreuzte Schlüssel aufweisenden Siegel bekräftigt.  Die Habsburger regierten ab dem 15. Jahrhundert Vorarlberg und damit auch die Orte im Montafon wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.

Von 1805 bis 1814 gehörte das Montafon zu Bayern. Der Landamann und der Landschreiber verdeutschten am 2. Juni 1806 in der Beantwortung einer Anfrage der neuen bayrischen Regierung ihr Heimattal als „Brunnenthal“ und gaben ihm damit die beste Gesamtcharakteristik, die man sich denken kann.
Ab 1814 gehörte das Montafon dann wieder zu Österreich.
 

Folgende Gemeinden gehören zur GenussRegion Montafoner Sura Kees:

Bartholomäberg, Gaschurn, Lorüns, Sankt Anton im Montafon, Sankt Gallenkirch, Schruns, Silbertal, Stallehr, Tschagguns und Vandans.
 

geographische Darstellung der definierten GenussRegion

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geographische Darstellung der GenussRegion Montafoner Sura Kees - Gebiet in Österreich
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geographische Darstellung der GenussRegion Montafoner Sura Kees
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