Tullnerfelder Kraut
Das Tullnerfeld in Niederösterreich ist ein fruchtbares Schwemmland beiderseits der Donau. Es erstreckt sich von Krems an der Donau im Westen bis zur Wiener Pforte im Osten. Im Norden wird es vom Wagram und im Süden vom Wienerwald umrahmt.In frühester Zeit haben die Römer in der Region Spuren hinterlassen. Die Donau bildete die natürliche Grenze, den Limes, zu den germanischen „Barbaren“ im Norden und wurde mit einer Reihe von Militärlagern gesichert. Weite Aussichten, breite Donauauen, historische Gebäude und eine Reihe von Sehenswürdigkeiten erwarten hier den Besucher. Und auf den zahlreichen Radwegen kommen auch aktive Gäste voll auf ihre Rechnung.
Im südlich der Donau gelegenen Teil des Tullnerfelds wird seit Jahrhunderten Gemüse angebaut. Der regionstypische Vertreter ist das „Tullnerfelder Kraut“. Diese autochthone Sorte wird zur Gänze in der Region produziert. Anbauversuche in anderen Gemüseanbau-Regionen blieben hinter den Erwartungen zurück und wurden wieder eingestellt.
Es sind derzeit nur mehr wenige Personen in der Lage, das Saatgut zu erzeugen und daraus Krautpflanzen zu ziehen. Ohne die Initiative einiger beherzter Landwirte in der Region wäre diese Sorte vor einigen Jahren ausgestoben.
Informationen bei:
Regionalentwicklungsverein Donauland-Traisental-Tullnerfeld,
Fuhrmannsgasse 3-7, 3100 St. Pölten
Mobil: 0676/3001025,
E-Mail: leader@kwi.at
www.donauland-traisental-tullnerfeld.at
15.12.2008,


