Neusiedlersee Fische - Produkt

Fotocredit: 5
5
5
Der Zander

Der Zander auch Sander, Schill, Hechtbarsch oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der Barsche
Der Zander hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper. Die Rückenflosse ist, wie für Barschartige typisch, unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen völlig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen ungleichmäßig die langen, spitzen Fangzähne neben kleinen Bürstenzähnen. Der vordere Rand des Kiemendeckels ist gezähnt. Der Körper trägt kleine Schuppen. Er ist auf dem Rücken grünlichgrau, gegen den Bauch hin silberweiß, oberseits streifig, braun gewölkt, auch dunkel gebändert, auf den Kopfseiten braun marmoriert und auf den Flossen schwärzlich gefleckt.
Mit seinem hellen, saftigen, fett- und grätenarmen Fleisch zählt er zur Gruppe der "Edel-Süßwasserfische".

Der Wels

Welse - regional auch Waller genannt - haben einen langgestreckten Körper und einen breiten, flachen Kopf mit weitem Maul, zwei lange Bartfäden (Barteln) am Oberkiefer und vier kürzere Barteln am Unterkiefer, einer langen und bis zur Schwanzflosse reichenden Afterflosse, einer kleinen, relativ weit vorne sitzenden Rückenflosse. Meist erreichen sie eine Gesamtlänge von einem bis zwei Metern, gelegentlich werden auch größere Exemplare bekannt. Welse können bis zu 80 Jahren alt werden. Ihre Farbe ist meist dunkel, blauschwarz oder dunkelolivgrün, die Flanken sind etwas heller, die Bauchseite ist ganz hell.
Als schmackhaft gilt nur das Fleisch von jüngeren Tieren, denn bei großen Welsen ist das Fleisch sehr fett.
 

Der Hecht

Die Hechte (Esox) sind die einzige Gattung aus der Familie Esocidae. Sie haben einen pfeilförmigen Körper und ein weites Maul mit etwa 700 spitzen, nach hinten gebogenen Zähnen (Hundszähne), einen seitlich abgeflachten Körper und eine große entenschnabelförmige Schnauze. Rückenflosse und Afterflosse sind auffallend weit nach hinten verlagert. Anders als bei den oft grünlich gefärbten Junghechten (Grashechte), sind die älteren Exemplare meist gelblich bis braun.
Auch als Speisefisch wird der Hecht sehr geschätzt, allerdings hat er spitze Gräten (Y-Gräten, deren Entfernung durch die sehr geordnete zweireihige Lage im Rücken aber kein größeres Problem darstellt), und relativ trockenes Fleisch, was am geringen Fettgehalt (100 g Hecht enthalten etwa 372 kJ /90 kcal) liegt.
 

Der Karpfen

Die Länge beträgt bei Speisekarpfen meist ca. 35 cm bei einem Gewicht von ungefähr einem Kilogramm. In freien Gewässern erreichen sie in seltenen Fällen bis 110 cm. Der Körper ist seitlich abgeflacht. Der Karpfen hat eine Rückenflosse, eine schwach gegabelte Schwanzflosse, und je zwei kurze und lange Barteln neben dem Maul.
Der Karpfen ist für sein mageres, wohlschmeckendes Fleisch bekannt. Karpfen aus Teichen müssen nach dem Fangen noch einige Tage in klarem Wasser gehalten werden, bevor man sie schlachten kann. Nur so verlieren sie ihren muffigen Geschmack.