Pinzgauer Kitz - Produkt

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Die Ziegenzucht ist durch eine enorme Vielfalt an Rassen gekennzeichnet. Ob die bodenständigen Rassen Pinzgauer Ziegen, Tauernschecken, Pfauenziegen, Pingauer Strahlenziegen oder die milchleistungsstarken Edelziegen und Gemsfärbige Gebirgsziegen.

 

 

Die bodenständige Ziegenrasse

Pinzgauer Kitz umfasst die bodenständigen Ziegenrassen Pinzgauer Ziege, Tauernschecken, Pfauenziege, Pinzgauer Strahlenziege, Edelziege und Gemsfarbige Gebirgsziege. Sie alle haben sich über die Jahre gut an die Wetterbedingungen in den Salzburger Berggebieten angepasst. Die Tiere sind von robuster Gesundheit und im alpinen Gelände trittsicher. Nur jene Ziegen, die in der Region geboren und im Mutterbetrieb aufgezogen wurden, dürfen sich Pinzgauer Kitz nennen. Sie alle werden gemäß der österreichischen Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung von 2007 mit einer offiziellen Ohrmarke gekennzeichnet und registriert.

Das Pinzgauer Kitz wird in kleinbäuerlichen Betrieben artgerecht aufgezogen. Ein Bauer besitzt durchschnittlich zwölf Ziegen, davon sind etwa die Hälfte Kitze. Während der Frühlings- und Sommermonate weiden die jungen Kitze gemeinsam mit den Muttertieren auf den umliegenden Almen. Das trägt maßgeblich zum Wohlbefinden der Tiere bei.

In kühleren Jahreszeiten halten Bauern ihre Pinzgauer Kitze im Stall. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass jedes Tier genügend Platz findet. Etwa die Hälfte der Bauern wirtschaftet nach biologischen Richtlinien, ihre Tiere werden mit einem besonderen Bio-Gütesiegel ausgewiesen.

Pinzgauer Kitze werden als Milchkitz oder klassisches Kitz angeboten. Das Milchkitz wird 8–10 Wochen mit Muttermilch, aber auch mit Heu und Gras gefüttert. Alle anderen Kitze fressen nach zehnwöchiger milchbasierter Fütterung alles, was die Natur ihnen bietet: Gras, Heu, Blätter und frische Zweige von Bäumen und Büschen. Futterzusätze wie Antibiotika, Masthilfsmittel, Farbstoffe und gentechnologisch verändertes Getreide werden von den Pinzgauer Bauern strikt abgelehnt. Das Fleisch vom Pinzgauer Milchkitz ist hell, das klassische Kitzfleisch weist eine etwas dunklere Farbe auf. Beide Fleischsorten sind besonders saftig, mild und mager.
 

Nicht nur zu Ostern eine echte Beliebtheit

Pinzgauer Ziegenbauern legen Wert auf hohe Qualität. Zu kaufen gibt es frisches Pinzgauer Kitz-Fleisch vorzugsweise zu Ostern und zu Pfingsten. Besondere regionale Spezialitäten sind der Kitzspeck sowie Würste und Leberkäse. Angeboten werden die Produkte über den „Salzburger Landesverband für Schafe und Ziegen“ sowie direkt ab Hof und über die regionale Gastronomie. Besonders beliebt sind gebackenes Kitz sowie das Terlaner Spargelkitz, ein Ziegenkitz in Weißburgundersaft auf Spargel.

 
 
Mageres Kitzfleisch enthält durchschnittlich:
75 % Wasser
21%  Eiweiß ( biologische Wertigkeit 80)
6 – 8 % Fett
1 % Mineralstoffe und Vitamine
Konjugierte Linolsäure
150 g Kitzfleisch decken:
Ca. 1/3 des täglichen Eisen und Zinkbedarfes (positive Wirkung für Sauerstoffversorgung d. Körpers)
Über 100 % der täglichen Menge an Vitamin B12 (wichtig für Bildung von roten Blutkörperchen)
Ca. ½ des täglichen Niacinbedarfes (wichtig für Nervensystem und Haut)
Ca. ¼ der täglichen Menge an Vitamin B 6 (wichtig für Blutbildung)
1/3 der empfehlenswerten täglichen Menge an Vitamin B 1 und B 2
 
Bestellungen und nähere Informationen unter:
www.alpinetgheep.com